Wegweiser durch die Berufslehre

2.14. Lernende aus dem Ausland

Auskunft zu Aufenthalts- oder Arbeitsbewilligungen erteilt die zuständige kantonale Migrations- oder Arbeitsmarktbehörde.
Ausländische Personen, die in der Schweiz eine berufliche Grundbildung absolvieren wollen, benötigen eine entsprechende Aufenthaltsbewilligung.

Lernende der EU-27 oder der EFTA-Mitgliedstaaten erhalten eine Aufenthaltsbewilligung, wenn ein Lehrvertrag vorliegt. Für Kroatien gelten Übergangsbestimmungen (s. Link in Kapitel 6, Staatssekretariat für Migration).

Das «Merkblatt 205 Migration» des SDBB enthält detaillierte Informationen, mit welchen Ausländerausweisen Jugendliche berechtigt sind, eine berufliche Grundbildung anzutreten (s. Link in Kapitel 6).

Grenzgänger/innen aus EU- und EFTA-Staaten wird eine Grenzgängerbewilligung ausgestellt, wenn sie über einen Lehrvertrag verfügen. Aus Drittstaaten werden nur ausnahmsweise Grenzgänger/innen für eine berufliche Grundbildung in der Schweiz zugelassen.

Für die Lernenden aus den übrigen Ländern gelten zusätzliche arbeitsmarktliche Beschränkungen.

Anerkannte Flüchtlinge (Ausweis B) und vorläufig aufgenommene Personen (Ausweis F) können eine berufliche Grundbildung absolvieren, wenn ein arbeitsmarktliches Gesuch bei den kantonalen Arbeitsmarktbehörden gestellt wird. Asylsuchende (Ausweis N) und Sans-Papier können unter bestimmten Voraussetzungen für die Dauer der Berufslehre eine Aufenthaltsbewilligung erhalten.

In der Schweiz wohnhafte Ausländer und Ausländerinnen mit Niederlassungsbewilligung (Ausweis C) können ohne fremdenpolizeiliche Bewilligung eine berufliche Grundbildung antreten.

INFO

Lernende aus den EU- und EFTA-Staaten.

Grenzgänger/innen.

Lernende aus den übrigen Ländern.

Flüchtlinge/Asylsuchende /Sans-Papiers.

Lernende mit Niederlassungsbewilligung C.